| |
Friday, March 30. 2007
Eine Untersuchung der Consultingfirma Convergence Consulting (Kanada) unterstreicht, dass die Werbeeinnahmen im Web viel geringer sind, als bei der klassischen Fernseh-Ausstrahlung. Wie bereits vor zehn Jahren gehe man davon aus, dass das Web das Reich der Medieninhalte mehr und mehr bestimmt. Diese Vermutung werde jedoch von harten Fakten entkräftigt. Ein Grund ist die Zahl der Nutzer, die zwischen Web und TV sehr unterschiedlich ausfällt. Web-Übertragungen von TV-Sendungen kommen auf fünf bis fünfzehn Prozent der Fernseh-Zuschauer, schreibt das Wall Street Journal. Derzeit sind TV-Sender nicht zu 100 Prozent von Werbeeinnahmen abhängig. 'RTL beispielsweise erwirtschaftet momentan 39 Prozent seines Umsatzes mit nicht-werbeabhängigen Einnahmen, darunter insbesondere die Herstellung von Programmen, aber auch mit Shopping-TV sowie Merchandising', liess Oliver Herrgesell, Sprecher von RTL verlauten. Die TV-Sender seien dabei, unterschiedliche Businessmodelle zu testen. 'Einige Sender betreiben Internetseiten, die auf user-generated-Content basieren, andere bauen auf Web-Gemeinschaften, wieder andere bieten Programme als Video-on-Demand an'. Man hätte jedoch herausgefunden, dass originäre Fernseh-Beiträge zum attraktivsten Content im Internet zählt.
Monday, March 26. 2007
Der PageRank-Algorithmus dient der Suchmaschine Google als Basis zur Bewertung von Internetseiten. Die exakten Regeln für einen schlechten bzw. guten PageRank hält Google geheim. Allgemein ist jedoch bekannt, dass der PageRank für eine Webseite ansteigt, je mehr Links auf diese verweisen. Dies stellt jedoch lediglich ein Faktor von mehreren dar. In den den USA ist ein Suchdienst für Kinder von der Firma 'KinderStart.com' nun erneut mit der Einreichung einer Klage wegen der Abwertung der Internetseite durch Google auf den PageRank Null gescheitert. Nach eigenen Angaben hatte die die Firma hierdurch erhebliche Umsatzverluste hinnehmen müssen. Das hierfür zuständige Bezirksgericht in San Jose (Kalifornien) weigerte sich, die Klage anzunehmen. Das Bezirksgericht liess verlauten, dass der Klageschrift unzureichende Informationen zugrunde liegen würden und wies auf einen eventuellen Anspruch auf Kostenerstattung wegen grundlosen Anschuldigungen gegen Google hin. Das Unternehmen 'KinderStart' sieht in der Rückstufung unter anderem eine gravierende Benachteiligung gegenüber seinen Wettbewerbern. Google wies darauf hin, dass das PageRang-Bewertungssystem subjektiv sei. Jedoch bliebe Google auch nichts anderes übrig, da ansonsten viele Website-Betreibern einen höheren PageRank gerichtlich geltend machen würden. Weil der PageRank der marktführenden Suchmaschine Google für Betriebe und andere Anbieter mittlerweile eine hohe wirtschaftliche Bedeutung hat, kommt es immer wieder auch zu dem Versuch bessere Suchmaschinenpositionen durch Manipulation zu erzielen. Viele Unternehmen versuchen beispielsweise durch einen massenhaften Linkeintrag bei sog. 'Linkfarmen' oder durch Blog- oder Foren-Spamming das bestehende System zu überlisten. Aus diesem Grund erfand Google das sog. 'Nofollow'-Attribut (rel='nofollow'). Das Nofollow-Attribut kann bei Links hinzugefügt werden und bewirkt, dass entsprechende Hyperlinks nicht mehr bei der Berechnung des PageRanks berücksichtigt werden. Professionelle Beratung zum Thema PageRank-Aufbau und -Management erhalten Sie unter Tel. 0 72 21 / 99 19 44.
Wednesday, March 21. 2007
Eine einfache Antwort: Ja! Auf alle Fälle. Selbst dort wo Sie kein Tracking haben um den Return of Invest in Abhängigkeit des Keywords zu messen ist die Optimierung eines Adword Accounts eine sinnvolle Sache. Hier bietet es sich an als Optimierungsziel die Kosten pro Klick (CPC) zu senken. Niedrigere CPCs ermöglichen mehr Klicks für das gleiche Geld einzukaufen oder natürlich die gleiche Anzahl Klicks insgesamt für ein niedrigeres Budget zu erwerben. Im folgenden Beispiel sehen Sie die täglichen CPCs als Punkt aufgetragen. Das Tagesbudget der Kampagne war konstant 50 Euro. 
Ausgangspunkt war eine Nicht-Optimierte Kampagne wie sie zumeist von Adwords-Laien betrieben wird. Sie sehen, ab Mitte 2006 wurde begonnen die Kampagnen zu optimieren. Die durchschnittlichen Klickpreise fallen und werden dann konstant recht niedrig gehalten. In diesem typischen Beispiel sehen wir Einsparungen von über 50% beim durchschnittlichen Klickpreis. Dies bedeutet natürlich bei gleichbleibendem Tagesbudget doppelt so viele Klicks täglich zu bekommen wie vor der Optimierung - doppelt so viele Möglichkeiten Suchende auf Ihrer Webseite zu Kunden zu machen. Sie sehen schön, dass die Optimierung eines Adwords Accounts in den meisten Fällen eine überaus lukrative Investition ist, die Sie besser heute als morgen in Angriff nehmen. Gerne beraten wir Sie hierzu unter 0711 - 66 46 36 21.
Wednesday, March 14. 2007
Die in 2004 unterhalb der Domain-Endungen .at/.ch/.de, etc. auf den Markt gebrachten internationalisierten Domain-Namen (sog. IDNs) kommen nicht so recht in Gang. Nur etwa 350.000 Umlaut-Domains vermeldet die DENIC für Ende Januar 2007. Die IDN-Domains halten somit ca. 3,3 Prozent aller Domainanmeldungen, ein sehr geringer Anteil also. Geht man den Ursachen nach, stösst man bald auf technische Probleme, die mit Umlaut-Domains verbunden sind bzw. waren. Der Browser Internet Explorer, der immer noch am weitesten verbreitete Webbrowser, kann Umlaut-Domains erst seit IE-Version 7 ohne zusätzliche Supportprogramme auflösen und damit nutzbar machen - weil eine Domain, die nur wenige Surfer aufrufen können, nicht wirklich erfolgreich sein kann, konnten sich internationalisierte Domains trotz der Vielzahl an möglichen Domainbezeichnungen kaum durchsetzen. Die Internetagentur Mediaplant hat nun einen weiteren Grund vermeldet, warum Umlaut-Domains nicht in Gang kommen. Umlaut-Domains mit ä, ö, oder ü sollen zu schlechteren Suchmaschinenpositionen in der Top-Suchmaschine Google führen. Durch Umwandlung der Sonderzeichen im Punycode-Verfahren werden diese Domains schlechter gerankt; so wird das Keyword "Münchenjob" eher gefunden als etwa die Punycode-Variante "xn--mnchenjob-q9a.de". Mit anderen Top Level Domains wie z. B. .net/.info oder .biz. seien ähnliche Beobachtungen gemacht worden. Diese Beobachtungen sind offensichtlich und nicht von der Hand zu weisen. Auch wer z. B. das Keyword "Börse" in Google eingibt, sucht eine Umlaut-Domain in den ersten Suchergebnissen vergeblich. Glücklicherweise nutzen die meisten eine Umlaut-Domain nur als Weiterleitung auf eine Hauptdomain. Eigenständige Websites unter einer Umlaut-Domain sind hingegen rar, weshalb ein objektiver Vergleich schwer ist, da für Google das Hauptangebot relevant ist. Nachwievor ist jedoch zu empfehlen, Umlaut-Domains zusätzlich zu registrieren, nicht nur wenn in der Haupt-Domain ein Sonderzeichen enthalten ist, sondern alleine deshalb, um für die Zukunft gut gerüstet zu sein.
Monday, March 12. 2007
Die sog. Gromozon-Bande hat es offensichtlich mit ominöser Suchmaschinenoptimierung geschafft, sich auf vorderen Positionen der Microsoft-Suchmaschine live.com zu bringen und verbreitet schädliche Programme. Seit kurzem scheint sich die Programmierer-Gang nahezu ungehindert in den Suchresultaten von live.com, dem Nachfolger des MSN-Suchdienstes breit machen zu können. Sie haben hierbei beliebte Keywords berücksichtigt, extrem viele Domains registriert, die Internetseiten miteinander verlinkt und damit erfolgreich Toppositionen bei live.com erobert. Sie verbreiten auf diese Weise sog. "Rogue Antispyware" wie "Error-Safe" - Derivate aus dem bekannten "WinFixer" Bereich. Betroffen ist Italien - aber auch deutschsprachige User können in solche Fallen tappen - eventuell auch, da im italienischem Südtirol auch deutsch gesprochen wird. Gibt man in live.com gängige italienische Keywords ein, sind unter den ersten Ergebnissen mehrere Internetseiten, deren Domain mit einer Zahl beginnt, etwa "13.interruppe.com/keywords". User, die im Browser Javascript deaktiviert haben, landen auf einer Website, die wie viele andere dieser Art in italienischer Aufmachung mit den italienischen Nationalfarben gestaltet ist. Die Seite weist in der linken Spalte viele Links zu sehr ähnlichen bzw. sogar identischen Internetseiten auf und in der Website-Mitte werden Links zu legitimen Homepages, die zum Keyword passen, aufgeführt. Die von der Gromozon-Bande gebauten Websites enthalten verschleierte Javascript-Codes. Ist Javascript im Browser aktiviert, wird der Surfer beim Öffnen einer solchen Homepage sofort weitergeleitet. Es kommt dann ein Javascript-Popup, welches in schlechtem Deutsch vor Risiken für den Computer warnt. Danach erscheint die Download-Website von Error-Safe, die nochmal penetrant dieses angeblich so gute Produkt anbietet und sofort den Download des Installationsprogramms beginnen möchte. Beim Verlassen der Website oder beim Schließen des Browsers folgen weitere Fenster-Hinweisen den Computer mit Error.Safe zu scannen. Während Google eigentlich mit grossem Erfolg gegen diese Manipulationen kämpft und zusammen mit "Stopbadware.org" entspr. Warnhinweise anzeigt, scheint MSN dieses Problem noch nicht gelöst zu haben.
US-Werber investierten in 2006 rund 30 Prozent mehr in Web-Marketing als in 2005, so eine aktuelle Untersuchung. Während die traditionellen US-Medien sich mit stagnierenden bzw. sinkenden Umsätzen verzeichnen mussten, haben Google & Co. weiter enorme Zuwächse: Laut einer Untersuchung des Verbandes Interactive Advertising Bureau (IAB) steigerten die US-Werber ihre Ausgaben für Web-Werbung im vierten Quartal 2006 um 32 Prozent auf knapp 5 Milliarden Dollar. Im Gesamtjahr wurden knapp 17 Miliarden Dollar in Online-Werbung investiert, so die IAB. Laut David Silvermann, von Studien-Co-Initiator PricewaterhouseCoopers, deuten alle Anzeichen auf einen weiteren Anstieg der Internetwerbe-Budgets hin. Werber würden Online-Werbung inzwischen als einen sehr relevanten Teil ihres Marketing-Mixes betrachten.
Wednesday, March 7. 2007
Bessere Vermarktung von Nischen-Webseiten mit Bannerwerbung/Linkwerbung ist das Ziel der neuen Internet-Versteigerungsplattform Adsix, die der CMS-Spezialist Six Offene Systeme im Beta-Test gestartet hat. Versteigert werden Printanzeigen- und Bannerplätze auf 'weniger reichweitenstarken Internetseiten' - laut Adsix sind das Webseiten mit weniger als einer Million PI's per Monat. Mit Adsix bietet der CMS-Spezialist ein für das Unternehmen völlig neuen Service an. Auf den Gedanken, Anzeigen- und Bannerplätze via Internet zu versteigern, kam Six-CEO Ralph Rissner durch Kundenbesuche in Verlagshäuser: „Bei vielen Internetseiten lohnt es sich bisher nicht, Werbeplätze aktiv zu verkaufen, da die Akquisitionskosten den Gewinn auffressen - aus diesem Grund werden sie häufig verschenkt bzw. für Gegengeschäfte genutzt." Dabei, so Ralph Kissner weiter, bieten inhaltlich spezialisierte Internetseiten abseits des Mainstream grosse Möglichkeiten für eine zielgruppenaffine Kundenansprache. Die Bannerplätze werden auf Adsix im sog. 'holländischen Auktionsverfahren' versteigert: diese werden zu einem Listenpreis eingestellt, der sich in bestimmten Zeitintervallen reduziert. Greift ein Kunde zu, so ist die Auktion beendet. Wird ein zuvor fixierter Mindestpreis unterschritten, fällt das Auktionsangebot ebenso heraus. Der Beta-Test läuft voraussichtlich bis zum 31.03.2007. Über die Webfachzeitschrift 'Internet World Business', können sich Interessierte bis zum 31. März 2007 auf Adsix.de anmelden, wobei für die ersten drei Monate die Einstellgebühren entfallen. URL zur Anmeldung: http://www.adsix.de/account/login?internetworld=1
Tuesday, March 6. 2007
Websites könnten durch identische oder ähnliche Inhalte von Suchmaschinen schlechter bewertet werden. Achtung: dies kann ebenso durch Mobil- sowie Druckansichten geschehen. Manche Webdesigner versuchen gute Positionen in Suchdiensten durch die doppelte Platzierung bestimmter Inhalte auf derselben Domain oder gleich auf mehreren Domains zu erreichen. Jedoch kann sich dies negativ auf die Positionierung der Website in Suchmaschinen auswirken. Als doppelter Content gelten nicht nur identische, sondern ebenso sehr ähnliche Texte bzw. Informationen. Doppelte Informationen können etwa von einer Forum-Software generiert werden, die reguläre Internetseiten für mobile Anwender erstellt. Ursache kann auch eine zusätzliche druckerfreundliche Version von Webseiten oder ein Shop-Eintrag sein, der über mehrere URLs angezeigt und verlinkt wird. Um auf eine Site zu verweisen, sollte auch stets der gleiche Link verwendet werden. Mehr Infos zum Thema 'Suchmaschinenoptimierung und doppelter Content' erfahren Sie unter Tel. 07221 991 944.
|
|
|
|
|
|
|