Wednesday, February 18. 2009
Interessanter Streit zwischen Sourcetool und Google: sourcetool.com ist ein Suchdienst für Produkte und Services aus dem B2B-Sektor und warb bisher erfolgreich mit Google Adsense. Die B2B-Suchmaschinen zählte hierdurch bis zu 650.000 Visits täglich! Dann jedoch habe Google die Preise für die Adsense-Anzeigen um "10.000 Prozent erhöht".
Somit wurden die Anzeigenpreise für Sourcetool unbezahlbar und das Unternehmen reichte eine Kartellklage gegen Google ein. Denn Google hat nach Auffassung des Klägers erkannt, dass der B2B-Suchdienst eine Gefahr für das eigene Business-Modell darstellt. Und weil das US-Justizministerium in 2008 signalisiert hat, dass eine Zusammenarbeit zwischen Yahoo und Google wegen der führenden Marktposition Googles nicht möglich ist, wähnt sich Sourcetool.com nun im Kampf gegen einen Monopolisten. Man kann gespannt sein, wie dieser Rechtsstreit verlaufen wird.
Das Business-Modell von sourcetool.com wäre nicht schlecht, wenn es nicht in starkem Maße von Google abhängig wäre. Die B2B-Suchmaschine profitiert nämlich von der Differenz zwischen den Kosten für Werbung im Google-Netzwerk und den Erlösen aus eigener Werbung. Im Mai 2006 beispielsweise, soll sourcetool.com ca. 653.000 US-Dollar an Einnahmen erzielt und hierbei 115.000 US-Dollar Gewinn erwirtschaftet haben. Unserer Meinung nach war es nur ein Frage der Zeit, bis Google darauf -zu Ungunsten von Sourcetool- reagieren würde. Denn sowas lässt sich eine marktführende Suchmaschine einfach nicht gefallen 
URL: sourcetool.com
Friday, January 30. 2009
Der Meta-Suchdienst Ixquick verzichtet auf das Abspeichern von User-IP's. Der Suchmaschinen-Betreiber wurde hierfür bereits Mitte 2008 ausgezeichnet mit dem "European Privacy Seal". Die IP-Adressen von Usern werden lediglich maximal 48 Stunden gespeichert. Für die Minimierung der Speicherdauer auf Null erhielt Ixquick die beste Note bzgl. der Datensparsamkeit.
Viele Suchdienste speichern für gewöhnlich den Zeitpunkt des Zugriffs, die Keywords, die besuchten Homepages und die IP-Adresse des Surfers, mit welcher sich dieser identifizieren lässt. Oftmals bleiben diese Daten über eine längere Zeit gespeichert.
Über die Suchmaschinen Ixquick können User in 15 internationalen und lokalen Suchdiensten gleichzeitig suchen, wobei Ixquick nach eigener Aussage keinerlei persönliche Daten mit anderen Suchdiensten austausche. Neben der Standard- und Bildsuche, bietet Ixquick auch eine internationale Telefonauskunft sowie eine Video-Suchfunktion an.
Wir haben Ixquick getestet und finden den Suchdienst schnell, effizient und praktisch. Besonders das internationale Telefonverzeichnis hat uns sehr gut gefallen.
URL: http://eu.ixquick.com/deu/
Sunday, October 5. 2008
Suchmaschine findet Namensverwandte
Ein Suchdienst kümmert sich nun um das Thema der Nachnamenverbreitung. Das Projekt nennt sich "Worldnames" und wird von Geographen der University College London (UCL) umgesetzt. Den Forschern steht hierbei eine Datenbank mit 300 Mio. Namen aus 26 Nationen zur Verfügung! Der Suchdienst durchsucht die Namen von ca. einer Milliarde Menschen, ungefähr also ein Sechstel der Erdbevölkerung. Das eröffnet vollkommen neue Möglichkeiten für Leute, welche an Ahnenforschung interessiert sind, sowie für die Untersuchung der internationalen und nationalen Migration.
Asien, Afrika sowie Südamerika sind jedoch in Worldnames zu Zeit noch weitgehend unbearbeitet. Nur Länder in Europa sowie Australien, Nordamerika, Neuseeland, Japan, Indien sowie Argentinien können vorerst untersucht werden. Die Wissenschaftler des Centre for Spatial Analysis haben die Daten aus Wahlkarteien sowie Adressen- und Telefonverzeichnissen zusammengefügt. Viele Daten gibt es insbesondere für die anglo-amerikanischen Regionen. Vor allem Nutzer aus diesem Sprachgebiet können einfach und schnell feststellen, woher ihre Familiennamen herrühren und wo diese heute verstärkt verbreitet sind.
Die Suchmaschine macht es weiter möglich, in ihren Ergebnissen darzustellen, in welchen Teilgebieten von Großstädten Menschen mit bestimmter ethnischer Herkunft leben. So kann man etwa herausfinden, in welchen Stadtteilen Londons verstärkt Menschen mit polnischen, italienischen oder anderen Wurzeln leben. Auf der Partner-Website "londonprofiler.org" können User dies bereits seit einiger Zeit recherchieren.
Quelle: derStandard.at
URLs zum Artikel:
http://www.publicprofiler.org/worldnames/
http://londonprofiler.org/
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